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 Bundesminister Pröll und DirektorInnen der hlfs präsentieren die neue Dachmarke
Foto: BMLFUW/Kern

Schulen des Lebensministeriums unter einem Dach

Die Schulen des Lebensministeriums treten erstmals unter einem gemeinsamen Dach und mit gemeinsamer Bezeichnung als „hlfs - Höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen“ bzw. als Lehr- und Forschungszentren auf.

Die Verbundenheit der Schulen untereinander spiegelt sich in der neuen Dachmarke wider, ebenso die Verbindung zu den Forschungszentren. Mit den spezifischen inhaltlichen Ausrichtungen leisten die Schulen des Lebensministeriums einen wichtigen Beitrag für den Erhalt und die Sicherung unseres Lebensraumes. Die Höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen werden nun verstärkt kooperieren, um die wachsenden Anforderungen im ländlichen Raum erfolgreich zu bewältigen.
 
Die agrarische Ausbildung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und zum Erhalt unseres Lebensraumes. Ein professionelles Bildungsangebot sichert die Qualität der Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft, Energie und biologische Vielfalt. Der Schultyp „hlfs - Höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen“ berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Interessen zum Schutz der Lebensräume in Stadt und Land. Er soll am nationalen und internationalen Bildungsmarkt unverwechselbar und erfolgreich verankert werden.
 
Die elf Höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen stellen den Jugendlichen ein innovatives Bildungsprogramm zur Verfügung. Es umfasst den Bereich der Lebensmittelproduktion, die Pflege der Kultur- und Erholungslandschaft, die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen und reicht bis zur Vermittlung von touristischen und sozialen Kompetenzen. Die Höheren land- und forstwirtschaftlilchen Schulen dienen der Vermittlung einer höheren allgemeinen und fachlichen Bildung, die sie zur Ausübung einer gehobenen Berufstätigkeit auf land- und forstwirtschaftlichem Gebiet befähigt sowie zu Universitätsreife führt. Ergänzend dazu werden praktische Fertigkeiten in den entsprechenden Lehreinrichtungen vermittelt.
 
Diplomarbeiten präsentiert – Nachhaltig für Natur und Mensch
Bei der Veranstaltung anlässlich der Präsentation der Dachmarke „hlfs“ stellten ausgewählte Maturantinnen und Maturanten des Schuljahres 2006/07 ihre Diplomarbeiten vor. Diese stehen unter dem Zeichen „Nachhaltig für Natur und Mensch“ und spiegeln in der breit gefächerten Themenwahl die Ausbildungsvielfalt des Schultyps wider. Die Diplomarbeitsthemen sind breit gestreut, sie reichen von „Energie und Zukunft – Bedarfserhebung bezüglich alternativer Heizungssysteme im Raum St. Salvator“ bis zu „Forstwirtschaftliches Betreuungskonzept für einen Steinschlagschutzwald am Reinischkogel“ und sind jeweils mit einem außerschulischen Partner entstanden, da das frühzeitige Kennenlernen des Branchenumfeldes eine wichtige Grundlage für die angestrebte Berufstätigkeit darstellt. Die Diplomarbeiten dokumentieren die vielseitige Qualifikation der Schülerinnen und Schüler ebenso wie hohe Eigenverantwortung und umweltbezogene Fragestellungen.
 
Plattform Virtuelle Schule - hlfs online
Die grundlegende Aufgabe des österreichischen Schulportals ist es, Lehrerinnen und Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung sowie beim Einsatz neuer Medien im Unterricht zu unterstützen. Dieses Service steht nun für die Höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen und deren spezifischen Bedürfnissen in der Wissensvermittlung zur Verfügung. Online-Lehr- und Lernteile, vor allem so genannte Lernobjekte, Lernmodule oder Lerneinheiten werden von qualifizierten Pädagogen nicht nur für PC- oder Laptop-Klassen, sondern auch für konventionelle Klassen, zur Verfügung gestellt. Der Zugang für die Benützer erfolgt ohne Registrierung und ist kostenfrei und für alle - auch für Schüler und Eltern. Die ersten Einträge auf dem Portal finden Sie unter: http://hlfs.schule.at/ . 

09.11.2009,